Fünf Projekte für den digitalen Wandel
Fünf neue Forschungsprojekte der HTW Berlin entwickeln digitale und technische Lösungen für konkrete Aufgaben in Wirtschaft, Bildung, Umwelt, Gesundheit und Gebäudetechnik. Sie werten Daten und Dokumente aus, unterstützen Arbeitsprozesse, optimieren technische Systeme und schaffen neue Grundlagen für Entscheidungen.
Prof. Dr. Verena Majuntke, Professorin für Software Engineering und nachhaltige Softwareentwicklung, leitet GRÜNS. Das Projekt entwickelt einen einheitlichen Nachhaltigkeitsscore für Software. Dafür untersucht das Team bestehende Messverfahren und Anforderungen aus der Praxis. Ziel ist eine DIN-Norm, mit der sich die ökologische Nachhaltigkeit von Software vergleichbar bewerten lässt.
Prof. Dr.-Ing. Piotr Wojciech Dabrowski, Professor im Studiengang „Informatik in Kultur und Gesundheit“, entwickelt im Projekt „REBE H“ ein digitales Instrument für hessische Kitas. Es erfasst die Arbeitssituation, macht Belastungsfaktoren sichtbar und ermöglicht Vergleiche zwischen Einrichtungen. Die Ergebnisse sollen helfen, Arbeitsbedingungen gezielt zu verbessern.
Prof. Dr. Christina Kratsch, Professorin für Data Science und Künstliche Intelligenz, entwickelt mit Stromnetz Berlin im Projekt „AINERGY“ einen Prototyp zur Prüfung technischer Dokumente. Er kontrolliert Aktualität, gleicht Inhalte mit Normen und Gesetzen ab und erkennt Widersprüche.
Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch, Professor für Medieninformatik und Leiter der Forschungsgruppe Creative Media, entwickelt den KI-Service im Folgeprojekt "KOMBiH 2" technisch weiter. Der Dienst unterstützt digitale Weiterbildung und wird so ausgebaut, dass bis zu 150 Personen gleichzeitig damit arbeiten können. Dazu verteilt das Team den Service auf mehrere Server, bindet ihn an Moodle an und prüft Leistung und Stabilität.
Prof. Dr.-Ing. habil. Birgit Müller und Prof. Dr.-Ing. Olaf Zeidler, Professor*innen mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz und Gebäudetechnik, untersuchen im Projekt „OKRAFt“, wie Abluft- und Fortluft-Wärmepumpen effizienter für das Heizen und Kühlen von Gebäuden eingesetzt werden können. Die bereits heute effizienten Systeme sollen durch eine bessere Steuerung weiter optimiert werden. Dabei geht es sowohl um einen geringeren Energieverbrauch als auch um angenehme Temperaturen in den Räumen.
Die Projekte werden wie folgt gefördert: GRÜNS und OKRAFt durch das BMWE, REBE H durch das HMSI, AINERGY durch das Stromnetz Berlin, E2E Gen AI@ DSGV durch die LBS NordOst, KOMBiH 2 durch das IBBF.
Hinweis: Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.
